Pierre Cardin (1922–2020) war Modeschöpfer, Zukunftsdenker und einer der Ersten, die einen Modenamen zur weltweiten Marke machten. Hier erfährst Du, wer hinter der Marke steckt, ob Pierre Cardin eine gute Marke oder sogar eine Luxusmarke ist und wofür die Pierre Cardin Brillen heute stehen.
Das Wichtigste in Kürze
- Pierre Cardin wurde 1922 als Pietro Costante Cardin in Italien geboren, wuchs in Frankreich auf und starb Ende 2020 mit 98 Jahren in Neuilly-sur-Seine.
- Er arbeitete bei Paquin und bei Christian Dior und gründete dann sein eigenes Modehaus. Bekannt wurde er für Zukunftsmode, Prêt-à-porter und Herrenkollektionen.
- Sein Name wurde früh an Lizenzpartner vergeben, auch für Brillen. Ob eine Brille gut ist, zeigt sich deshalb an Material, Verarbeitung und Passform.
- Aktuelle Pierre Cardin Brillen findest Du unten im Produktmodul. Farben und Masse stehen auf der jeweiligen Produktseite.
Wer war Pierre Cardin? Der Modedesigner und sein Lebensweg
Der Modedesigner Pierre Cardin wurde 1922 als Pietro Costante Cardin in San Biagio di Callalta in Venetien geboren. Er wuchs als Kind einer Winzerfamilie auf, die in den 1920er-Jahren vor dem Faschismus nach Frankreich floh. Aus Pietro wurde dort Pierre.

Er lernte das Schneiderhandwerk und arbeitete nach dem Zweiten Weltkrieg in Paris zunächst im Modehaus Paquin, später bei Christian Dior. Dort wirkte er an der Kollektion mit, die 1947 als „New Look“ bekannt wurde: runde Schultern, schmale Taille, weit schwingende Röcke. Anfang der 1950er-Jahre machte er sich mit einem eigenen Modehaus selbstständig.
Cardin blieb bis ins hohe Alter aktiv. Er starb Ende Dezember 2020 mit 98 Jahren in Neuilly-sur-Seine bei Paris.
Pierre Cardin Mode: Zukunftsmode für viele
Cardin wollte Mode nicht nur für wenige entwerfen. Bekannt ist er für diese Neuerungen:
- Zukunftsmode: Klare Geometrie, Kreise und Cut-outs prägten seine Entwürfe der 1960er-Jahre. Zu seinen bekanntesten Stücken zählt das Bubble Dress mit ballonartigem Rock.
- Prêt-à-porter: Er brachte die Haute Couture in die Boutique und sprach damit ein grösseres Publikum an. Der Pariser Verband der Haute Couture, die Chambre Syndicale, ging auf Distanz.
- Herrenmode: Er gehörte zu den ersten Modeschöpfern mit einer eigenen Herrenkollektion.
- Weltweite Schauen: Er zeigte seine Mode früh in Japan, China und der Sowjetunion.
- Lizenzen: Sein Name steht auf Parfüm, Möbeln, Haushaltswaren und vielen weiteren Produkten, häufig gefertigt von Lizenzpartnern.
Auch Jean Paul Gaultier machte seine ersten Schritte in der Mode bei Pierre Cardin.
Ist Pierre Cardin eine gute Marke – oder eine Luxusmarke?
Eine pauschale Antwort gibt es nicht. Das Modehaus stammt aus der Haute Couture, doch Cardin wollte Mode ausdrücklich für viele zugänglich machen. Ob man Pierre Cardin deshalb eine Luxusmarke nennt, ist Ansichtssache.
Hinzu kommt: Unter dem Namen Pierre Cardin entstehen Produkte bei Lizenzpartnern. Der Markenname allein sagt darum wenig über die Qualität einer einzelnen Brille. Das zählt wirklich:
- Masse: Glasbreite, Stegbreite und Bügellänge stehen auf der Produktseite und meist auf der Innenseite des Bügels. Vergleiche sie mit einer Brille, die Dir gut passt.
- Material: Metallfassungen wirken filigran, Kunststoff (Acetat) erlaubt kräftige Farben und breite Formen.
- Verarbeitung: Saubere Kanten, gleichmässige Farbe und ein stabiles Scharnier sind gute Zeichen.
- Passform: Die Fassung soll weder drücken noch rutschen.
Pierre Cardin Brillen: Design und Material
Cardins Zukunftsgeist machte vor Brillen nicht halt: In den 1970er- und 1980er-Jahren übertrug er seinen Stil auch auf Brillen. Das PC-Logo ist bis heute das Erkennungszeichen der Marke. Gefertigt werden die Brillen heute als Lizenzprodukt, nicht im Modehaus selbst.
Neben den Korrektionsfassungen gibt es die Marke auch als Sonnenbrille. Achte dort wie bei jeder Sonnenbrille auf UV400 und die CE-Kennzeichnung.
Wem stehen Pierre Cardin Brillen?
Das hängt weniger vom Markennamen ab als von Deinem Gesicht. Als Faustregel wirken runde Gesichter mit eckigeren Fassungen ausgewogener, kantige Gesichter mit weicheren Formen. Mehr dazu liest Du im Beitrag Brillenformen: Welche Brille steht welcher Gesichtsform? Probiere am besten verschiedene Formen aus, auch ungewohnte: Manchmal überrascht gerade die Fassung, die Du nicht erwartet hättest.
Aktuelle Pierre Cardin Brillen im Shop
Im Shop findest Du derzeit unter anderem die Modelle P.C. 6286/C, P.C. 6914, P.C. 6912, P.C. 8552, P.C. 8555, P.C. 6277, P.C. 6291 und P.C. 6898. Welche Farben gerade lieferbar sind, siehst Du auf der jeweiligen Produktseite. Es sind Korrektionsfassungen: Du kannst sie mit Gläsern in Deiner Sehstärke bestellen.
Designerbrillen Pierre Cardin P.C. 6286/C 003CHF 111.49
Designerbrillen Pierre Cardin P.C. 6912 R80CHF 99.28
Designerbrillen Pierre Cardin P.C. 6914 KJ1CHF 103.79
Designerbrillen Pierre Cardin P.C. 8552 807CHF 132.38
Designerbrillen Pierre Cardin P.C. 8555 807CHF 120.43
Designerbrillen Pierre Cardin P.C. 6291 284CHF 143.41
Designerbrillen Pierre Cardin P.C. 6914 J5GCHF 83.84
Designerbrillen Pierre Cardin P.C. 6898 V81CHF 125.89Wie sich die Brillenmode insgesamt entwickelt hat, erzählt der Beitrag Geschichte der Brille: vom Lesestein zur modernen Brille
Häufige Fragen zu Pierre Cardin
Wann und wo wurde Pierre Cardin geboren?
Pierre Cardin wurde 1922 als Pietro Costante Cardin in San Biagio di Callalta in Venetien (Italien) geboren. Aufgewachsen ist er in Frankreich, gestorben ist er 2020 in Neuilly-sur-Seine.
Hat Pierre Cardin für Dior gearbeitet?
Ja. In den 1940er-Jahren arbeitete Cardin bei Christian Dior und wirkte an der Kollektion mit, die 1947 als „New Look“ bekannt wurde. Anfang der 1950er-Jahre machte er sich dann selbstständig.
Was verband Pierre Cardin mit Yves Saint Laurent?
Beide gehören zu den Namen, die die Mode in den 1960er-Jahren aus dem Salon in die Boutique holten: Cardin mit Prêt-à-porter ab Ende der 1950er-Jahre, Yves Saint Laurent 1966 mit seiner Linie Rive Gauche.
Gibt es Pierre Cardin auch als Jeans oder Parfüm?
Ja, der Name wurde an Lizenzpartner für viele Produkte vergeben, etwa für Parfüm, Möbel, Haushaltswaren und Mode wie Jeans. Bei Edel-Optics findest Du die Brillen der Marke.



